« zurück zur Übersicht

17. Probe zum Musical fate & failure

Was ist am wichtigsten? Konzentration!

Sonntag früh durften sich die Musiker schon in die MES einfinden, während sich das Ensemble zu diesem Zeitpunkt noch in den Betten befinden konnte. Jedoch war ab 13:30 ein kompletter Durchlauf mit Kostümen geplant. Etwas später als gedacht ging es dann los, denn wir alle hatten es etwas unterschätzt, sich so „schnell“ in die Kostüme zu werfen, wobei man doch lieber noch einen Kaffee und ein Stück Kuchen gegessen hätte…

„Ich zähle von 20 runter“, hieß es dann von Werner. Nachdem viele Unklarheiten beseitigt waren, weil beim letzten Mal einiges geändert wurde, standen alle bei 0 auf ihren Plätzen, aber nur weil der gnädige Werner sein Zählen etwas an uns angepasst hatte. Die Ouvertüre funktionierte laut Werner einigermaßen gut, die Kinderszene lief jedoch schon einmal besser. Es wurde wiederholt und verbessert, und nun wissen wir alle, vor allem die Kinder, dass Konzentration einfach das A und O ist, wenn man ein Musical probt. Das bekamen auch die Erwachsenen zu spüren, denn bei den Aufführungen muss man auch seine “Schnute“ halten.

Die Tänze, außer Dreck, wurden von Wiederholung zu Wiederholung besser. Am Anfang traten wir uns noch gegenseitig auf die Kleider und hatten keinen Platz mehr um einen Schritt zu machen. Das legte sich aber zur Erleichterung Werners von Mal zu Mal. Beim nächsten Mal werden wir die Tänze verstärkt proben und außerdem hat sich der Autor ja was dabei gedacht. Alles in allem war es ein relativ normaler Probentag (ausgenommen die etwas hektischen Kostümwechsel und natürlich den unterdrückten Drang zur Kuchentheke). Wer jedoch ohne passendes Kostüm, ohne Requisiten oder am Schlimmsten ohne Mikro auf der Bühne stand, konnte sich auf einen Anschiss gefasst machen. So wurden fleißig Headsets und Mikros getauscht, um die Meister nicht zu reizen.

Zum krönenden Abschluss gab es nochmal eine Ermahnung (diesmal von Johann) weil man die Arbeit an einem großen Projekt nicht unterschätzen sollte. Diese Probe war für alle Beteiligten wie so oft anstrengend, obwohl wir „nur“ einen intensiven Durchlauf gemacht hatten. Nach unserem Ritual hieß es nur noch „umso schneller ihr aufräumt, umso schneller dürft ihr gehen“, also halfen alle fleißig beim Aufräumen mit. Unsere Besetzungen der Hauptrollen durften noch dableiben und wiederholt die Lieder üben, weil es an manchen Stellen noch etwas zu schleifen gibt.

Auch bei dieser Probe merkte man wieder einmal wie wichtig es ist, nicht zu fehlen und immer mindestens 100% zu geben. Denn wie Werner auch erwähnte, könnte es bei den Nebenrollen noch Besetzungsänderungen geben, auch wenn diese erst kurz vor der Premiere erfolgen. Ich hoffe, dass allen die Probe gefallen hat, denn es ist eine ganz andere Situation, wenn das Premieredatum schon feststeht.  An dieser Stelle wollte ich auch nochmal erwähnen, dass es mir Spaß macht, mit dem ganzen Team zu proben und zu sehen, was wir alle zusammen auf die Beine stellen.

Euch allen eine schöne Woche,
eure Cora Frank

Diesen Artikel weiterempfehlen:

1 Kommentar

  1. herbert
    4. November 2014

    bin riesig gespannt……hals und beinbruch….. 🙂

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.