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2. Probe zum Musical fate & failure

Das Schicksal und die Hitze…

riefen heute uns Sängerinnen, Sänger – groß und klein – und natürlich unsere Band zum zweiten Mal zur Probe in die Michael-Ende-Schule in Bad Schönborn. Dort ist Werner Köhler Schulleiter. Er stellt uns nicht nur die Räumlichkeiten für die Proben zur Verfügung, sondern ist auch unser Regisseur. Er begrüßte uns heute zum ersten Mal zusammen mit Johann Günther, dem Komponisten des Musicals, um 10 Uhr.

Bereits zu diesem Zeitpunkt ließen die Temperaturen erahnen was uns heute erwarten würde. Aber mit Spaß und Spielfreude im Herzen und der Liebe zur Musik und Bühne konnte das keinen von uns abhalten das Beste zu geben. Motiviert durch Werners einführende Worte – „ alles was ich euch sage meine ich absolut liebevoll“ – starteten wir in den zweiten Probentag. Trotz erster Schweißtropfen auf der Stirn gut gelaunt und hoch motiviert.

Zuerst probte das Ensemble der Kinder unter Werners wachendem und kritischem Auge mit dem Erwachsenen-Ensemble das Stück „Kinder der Gassen“. Für uns Große war es wirklich rührend zu sehen, wie schnell die Kinder jeglichen Input annahmen und wirklich authentisch umsetzten. Während die Kinder dann oben im Foyer mit ein paar Solisten weiterprobten, durften wir Großen unten in den Keller vor den großen Spiegel.

Unter der Anleitung unserer fröhlichen Choreografin Monique durften wir uns in die Tanzschritte zu „Dreck“ einarbeiten, die unser kreatives Leitungsteam seit der letzten Probe komplett umgestaltet hatte. Zur Freude einiger, die sich beim letzten Mal bei der Performance auf dem Boden blaue Knie geholt haben. Zu Beginn gab es die ein oder andere Kollision, aber nach und nach war die Choreografie im großen und ganzen auf der Festplatte gespeichert und wir kletterten zurück aus dem kühlen Keller nach oben in die mittlerweile gut angeheizte Sauna um dort zusammen mit der Band weiterzuproben. Im Vergleich zur letzten Probe waren wir heute textsicher und konnten uns wirklich auf Schritte, Bewegungen, sowie schauspielerische Details besser konzentrieren.

Johann setzte heute vermehrt Solisten in Szenen des Musicals ein, die an die Ensemblestücke angrenzen. Es war toll zu sehen, bzw. zu hören wie alles langsam zu einem ganzen Stück zusammenwächst. Auch die Ouvertüre wurde heute erstmals geprobt, bei der wir es immerhin schon geschafft haben Johann ein wenig Gänsehaut auf die Haut zu zaubern. Werner meinte daraufhin nur: „Er friert eben schnell“ (danke für deinen tollen Humor!).

Unter Werners Prozentangaben unseres Leistungsniveaus und zahlreichen Hilfestellungen schraubten wir uns im Laufe des Nachmittags zusammen mit der Hitze immer weiter nach oben. Ich finde, wir sind ein stimmgewaltiges Ensemble und werden immer besser. Im Laufe der nächsten Wochen werden auch die Haupt- und Nebenrollen eingeteilt.

Man lernt sich durch die (schweiß)intensive Arbeit immer besser kennen und es ist schön zu sehen wie alle für dieses Projekt brennen. Schon jetzt sind wir uns sicher – es wird garantiert zu einem tollen Ergebnis führen, das begeistert! Ihr könnt gespannt sein!

Eure Sabine Kosmalla

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