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Donnerstagabend, wir schreiben den 29.03.12…

Es herrscht Hektik auf der Bühne, Aufregung, Lampenfieber – aber im Stillen, verborgen hinter all der Aufruhr erhascht man hier und dort ein verstohlenes Lächeln, eine Mischung aus Vorfreude und Melancholie. Die Zeit ist grausam, wenn man sich amüsiert. Und bevor man es bemerkt, bevor man sich wehren kann und im Moment innehalten, ist es schon wieder vorbei. Zwei Jahre „Flügel der Macht“ sind an und vorübergeflogen. Doch anstatt um das Ende zu trauern, wollen wir mit einem Lächeln zurückblicken, uns an den Anfang erinnern – wie wir zum ersten Mal die Michael Ende Schule betreten haben. Wie eine Horde Fremder zu Freunden wurde.

Doch vergessen wir nicht das letzte Wochenende. Nicht nur fliegende Schuhe, Thomas eifrigen Versuch sich den Posen seiner Mittänzer anzupassen oder Aprilscherze brachten uns hinter vorgehaltenen Händen zum Lachen. Auch kleine Unstimmigkeiten im Text wie Victors Frage „Kennst du diese Frau?“ „Vater, ich..“ „Nein?“ verlangten von uns höchste Beherrschung. Selbst „kleine“ Technikausfälle bei „In unseren Händen“, mit denen wir gleich zwei Mal beglückt wurden, taten unser Freude keinen Abbruch.
Schon stand der Sonntag vor der Tür und bevor wir uns versahen, saßen wir schon in einer verrauchten Kneipe, die Chickenwings vor uns gestapelt (danke Werner!).

Nun sitze ich nachdenklich vor dem Computer und weiß nicht, wie ich meine Gefühle für die letzten zwei Jahre in Worte packen soll. Ich denke, ich spreche für alle, wenn ich sage, dass Flügel unser Leben verändert hat. Obwohl ich nicht weiß, wo wir alle in zehn Jahren sein werden, so bin ich mir sicher, dass wir auf diese Zeit stets mit einem Lächeln zurückblicken werden.

Ich wünsche euch allen von Herzen viel Glück für die Zukunft!
Roxane

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