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20. Probe zum Musical fate & failure

Kuba & Polizei

Mit Motivation und Vorfreude auf eine neue Probe betraten wir heute Morgen die MES.  Zuerst aber sagte uns Werner, dass wir uns auf einen Schock gefasst machen sollten.
Wir waren alle gespannt, was die schlechte Nachricht sein sollte. Werner rückte gleich damit raus: die Polizei hatte Johann letzte Woche nach der Probe angehalten. Er musste seinen Kofferraum aufmachen und ahnte schon, was passieren würde. Da in unserem Stück ja auch eine kleine Pistole verwendet wird, und diese noch 3 Schuss (Platzpatronen) im Lauf hatte, wurde sie mit der Begründung der Polizisten, dass man auch einem netten Komponisten die Waffe abnehmen müsste, konfisziert.

Aber Johann hatte, wie er uns sagte, schon eine Idee, und zwar, die Szene zu streichen. Damit war aber so gut wie niemand einverstanden, weshalb er sich mit viel Kreativität etwas anderes ausdachte. Wir fingen mit einem ersten Durchlauf an, der aber noch nicht perfekt verlief. Doch wurden wir für unseren zweiten Durchlauf (wenn auch nur für Teilabschnitte) gelobt. (Wenn man bedenkt, dass Werner sich bei unserem ersten Durchlauf drei Seiten Kritik (in Stichworten!) aufgeschrieben hatte…)

Damit die “Changes“ auch klappten, richteten wir uns in der Mittagspause unsere Kostüme und Requisiten hin, um sie während unserer (etwas) hektischen Umzieh- und Umbaupausen schnell zu finden. Nach unserem zweiten Durchlauf gab es noch eine kurze Kritik an alle – auch an Johann. Denn laut Werner muss selbst ein Kuss geübt werden. Speziell in einer Szene muss dieser nämlich “aufgebaut und rhythmisch“ sein. Danach gab es eine Zurechtweisung für die Kinder, welche sich Backstage laut unterhalten hatten und herum gerannt waren.

Auf jeden Fall sollten wir uns jetzt, Richtung neues Jahr noch mehr als sonst anstrengen, denn für Ende des nächsten Jahres sind, wenn wir einigermaßen Erfolg haben, größere Hallen geplant. Also müssen wir uns ran halten und zu jeder Probe kommen. Wir sollten in den Professionellen, oder zumindest in den Semi-Professionellen Bereich kommen, denn wenn wir das nicht tun, darf unser lieber Johann nach Kuba oder sonst wohin verschwinden und das wollen wir ja nicht.

Mit diesem Zitat euch allen noch eine schöne Woche eure
Cora Frank

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