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28. Probe zum Musical fate & failure

KOSTÜME, KOSTÜME…!

Am Samstag ging es wie gewohnt um 10Uhr in der MES (mit der sechstletzten Probe) los. Es war geplant, von zehn bis zwölf Uhr, für jeden seine Kostüme zu bestimmen und die fehlenden Kostüme noch zu bestellen oder um zu nähen. Nach einer etwas länger als geplanten Kostümanprobe, durften wir uns zuerst an einem kleinen Wettbewerb beteiligen.

Werner und Johann waren beide mit dem vorherigen Stückende nicht zufrieden, weshalb sich beide einen anderen und besseren Schluss ausdachten. Unser Werner ließ selbstverständlich Johann den Vortritt (Recht des “Älteren“ und “Schöneren“). Johann fing an. Wir waren erstaunt, was er sich ausgedacht hatte, jedoch (noch) nicht überzeugt, ob dieser Schluss besser sein würde. Werner legte nach. Das Ensemble fand bei beiden Versionen Vor-und Nachteile. Schließlich entschieden sich Johann und Werner für eine Kombination beider Versionen, aber mit Werners am Schluss. Denn er wollte, dass das Publikum mit einem positiven Gefühl die Halle verlassen würde.

Als Reaktion auf diesen zusammengemischten Schluss, diskutierten alle wild durcheinander und so kamen viele neue Ideen, aber auch Kritik bei Johann und Werner an. Ob das Ende des Musicals so bleiben würde, stand für alle Beteiligten in den Sternen, aber vor allem in der Hand Johanns. Wir machten, obwohl die Zeit schon reichlich fortgeschritten war, noch einen kompletten Durchlauf mit allen vorhandenen Kostümen. Dieser Durchlauf saugte uns dann schließlich noch die letzten Kraftreserven aus dem Körper und fast alle spürten, dass es für heute reichte.

Um unsere Kostüme beim nächsten Mal wieder zu erkennen und nicht noch einmal diskutieren zu müssen, wem welches gehört, schrieben wir unsere Namen in die Kostüme und sortierten sie nach den verschiedenen Szenen. Da die Kostüme so zum Teil etwas durcheinander gerieten, kam von einigen die Idee, für jeden eine einzelne (Müll-)Tüte mit dem Namen zu beschriften und mit seinen jeweiligen Kostümen zu füllen. Wir hätten dann zwar einen riesigen Mülltütenberg, der jedoch sicherlich seinen Sinn erfüllen würde.

Mit dieser Anregung, für nächstes Mal eine Mülltüte mit zur Probe zu nehmen, wünsche ich euch allen noch eine schöne Woche; und denkt daran, eure Stimme zu schonen und euch nicht zu erkälten…

eure
Cora Frank

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